HP ProLiant DL380 G4 Testbericht

£4810 Preis bei Überprüfung

Diesen Monat bringen wir Ihnen einen weiteren exklusiven Server-Test: die neue vierte Generation von HPs ProLiant DL380. Es ist das erste Mal, dass wir den DL380 in den PC Pro Labs haben, und wir finden heraus, warum dies eines der beliebtesten Rack-Mount-Modelle von HP ist.

HP ProLiant DL380 G4 Testbericht

Die Auswahl ist ein Schlüsselfaktor, da HP unzählige Variationen der Serverspezifikationen bietet. Sie können aus einer großen Auswahl an Single-Core-Xeon-Prozessoren bis zu 3,8 GHz wählen, während die Speicheroptionen von Standard- bis hin zu RAID-geschützten SCSI- und SAS-Festplatten reichen. Der DL380 G4 bietet jetzt eine zusätzliche Prozessorauswahl, da das Testsystem mit einem Paar der neuesten 2,8-GHz-Dual-Core-Xeon-Prozessoren von Intel geliefert wurde.

Dieser Prozessor mit dem Codenamen Paxville Xeon DP hat einen gemischten Empfang erhalten. Wir betrachteten es zunächst als eine reflexartige Reaktion von Intel auf die steigenden Verkäufe von AMDs Dual-Core-Opteron. Wir wissen jedoch bereits, dass Dell den neuen Prozessor mit seinem PowerEdge 2800 unterstützt und gleichzeitig Supermicro an Bord kam. IBM spielt definitiv auch mit, und wir planen, Ihnen nächsten Monat einen exklusiven Test des neuen xServer 336 zu präsentieren. Dennoch ist er bei weitem nicht so sparsam wie der Xeon LU mit einer Nennleistung von maximal 150 W.

Es ist leicht zu verstehen, warum der DL380 für viele Unternehmen eine beliebte Wahl ist. Dieses 2U-Chassis ist solide konstruiert und lässt sich kaum durchbiegen. Das System wurde hauptsächlich für SCSI-Speicher entwickelt, und das Testsystem wurde mit drei 146-GB-15K-Ultra320-Laufwerken in Hot-Swap-Trägern geliefert. Leistung hat jedoch ihren Preis, denn diese Laufwerke kosten satte 465 Pfund pro Stück. Wenn die Kapazität eine höhere Priorität hat, sollten Sie die 300-GB-10K-Ultra320-Modelle in Betracht ziehen, die jeweils etwa 495 GBP kosten. Der DL380 verwendet das gleiche Chassis wie der mit Opteron ausgestattete DL385, den HP sauber umgebaut hat, um den neuesten SAS-Speicher aufzunehmen. Das Testsystem bietet Platz für bis zu sechs SCSI-Festplatten und RAID ist auf den Karten, da das Mainboard über einen integrierten Smart Array 6i Ultra320 RAID-Controller verfügt. Ein proprietärer Sockel hält die 128 MB Cache-Speicher, die mit einem separaten Batterie-Backup-Pack verdrahtet sind. Die Hot-Swap-Backplane der Festplatte kann auch einfach neu verkabelt werden, um im Simplex- oder Duplex-Modus betrieben zu werden. Letzteres ermöglicht es dem RAID-Controller, zwei Laufwerke auf einem Kanal und vier auf dem anderen zu verwalten.

Das interne Design ist hervorragend, alle Komponenten sind sauber angeordnet, um die Kühlung zu maximieren. Sechs Lüfter sind im Gehäuse hinter dem Laufwerksschacht angeordnet und alle sind Hot-Swap-fähig. Tatsächlich kann die gesamte Baugruppe bei Bedarf mit einem Hebel an jedem Ende entfernt werden. Als nächstes folgen sechs DIMM-Steckplätze, von denen zwei mit 1 GB PC-3200-Modulen belegt sind. Dahinter befinden sich die Prozessorsockel. Jedes Dual-Core-Xeon-Modul ist mit großen passiven Kühlkörpern ausgestattet, und das Entfernen und Austauschen des Prozessors wird durch einfache, aber effektive Klemm- und Hebelmechanismen erleichtert. Eine zweite Lüfterbaugruppe sitzt an der Rückseite des Gehäuses mit zwei weiteren installierten Hot-Swap-Lüftern. Die werkzeuglose Wartung ist im gesamten Server erkennbar und die Verkabelung auf ein absolutes Minimum reduziert.

Die erstmalige Serverinstallation wird durch die startfähige SmartStart-CD-ROM von HP hervorragend unterstützt. Dies wurde mit jeder neuen Version der Serverfamilie aktualisiert. Es macht die Installation Ihres gewählten Betriebssystems, das Laden von Treibern und Dienstprogrammen und den Zugriff auf das 6i-Array-Konfigurationsdienstprogramm zum Kinderspiel. Außerdem werden die Webdienste von HP automatisch installiert, sodass der Server zur allgemeinen Überwachung aus der Ferne aufgerufen werden kann. Während IBM sich nicht darum zu kümmern scheint, dass seine Director-Verwaltungssoftware veraltet aussieht, aktualisiert und verbessert HP weiterhin seinen Systems Insight Manager. Es bietet hochwertige browserbasierte Verwaltungs- und Überwachungstools und kann remote auf jeden HP Server zugreifen, auf dem ein Insight Agent installiert ist.

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